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Ein existenzielles Risiko?


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Der Verlust der Arbeitskraft kann jeden treffen.

Die eigene Arbeitskraft dient in der Regel zur Erzielung eines Einkommens. Ohne Arbeit kein Einkommen. Das Einkommen ist nicht mehr gesichert, wenn Krankheit oder ein Unfall die Arbeitskraft einschränken.

Wenn dieser Fall eintritt, spricht man von Berufsunfähigkeit. Grundsätzlich kann dies jeden treffen, egal in welchen Beruf er arbeitet und wie alt die Person ist.

Dieses oft unterschätzte Risiko kann unter anderem durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden.

Was es dabei zu beachten gilt, haben wir in einer TOP 10 zusammengestellt. Siehe hier: www.mdf-gruppe.de/ihr-vorteil/

 

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Spar-Tipp für Schulabgänger

Für alle Schulabgänger dieses Jahres gibt es noch einen besonderen Spar-Tipp!
Mit dem Ende der Schulzeit beginnt der Eintritt in das Berufsleben. Und der beginnt häufig mit einer Lehre oder Studium. Da jedoch Berufsanfänger noch keinerlei gesetzlichen Schutz bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit besitzen, sollte unbedingt privat Vorsorge getroffen werden.

Was spricht dafür?
Wer keine Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung geleistet hat, und damit nicht die allgemeinen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung erfüllt, kann keine Leistungen in Anspruch nehmen (Paragraph 43 Abs.1 SGB VI). Dies betrifft also Schüler, Berufsanfänger und Studenten. Sollten diese Personengruppen aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigung durch Unfall oder Krankheit ihre Ausbildung nicht abschließen oder ihr Studium nicht fortführen können, wird dies gravierende soziale Folgen für das weitere Leben nach sich ziehen. Diese Betroffenen werden früher oder später Leistungen der Grundsicherung beantragen müssen, kein schöner Gedanke.

Wie vorbeugen?
Der rechtzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann das Problem lösen. Auch wenn es die meisten nicht glauben wollen, eine solche Versicherung ist auch sinnvoll, wenn noch keine abgeschlossene Ausbildung oder abgeschlossenes Studium vorliegt. Es wird lediglich bewertet, ob die versicherte Person ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit, wie an gesunden Tagen, noch ausüben kann, also lernen oder studieren. Und je eher man den Antrag stellt, desto besser. Schließlich ist man noch gesund und hat ein niedriges Eintrittsalter.

Und jetzt kommt der Spar-Tipp!
Schüler sollten noch bis zum Ende der 1. Ferienwoche einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung stellen und sich in der günstigen Berufsgruppe „Schüler“ versichern. Denn im Gegensatz zu einem Lehrberuf im handwerklichen Bereich, zahlen sie 25-30% weniger an Prämie, und das bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Da spart man locker 10-15 Tausend Euro Prämie bis zum 67. Lebensjahr ein.

Welche Versicherung ist die Richtige?
Nicht alle Versicherer stufen Schüler und Studenten als typische Berufsbild ein. Dann handelt es sich bei dieser Versicherung auch nicht um eine vollwertige BU-Versicherung, sondern eher um eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die betroffene versicherte Person ist leicht verweisbar in eine andere Tätigkeit, die nichts mit dem ursprünglichen Berufs- oder Studienziel zu tun hat. Hier kommt es darauf an, den richtigen Anbieter zu finden.

Ihr BU-Experte der Mitteldeutschen Finanzgruppe
Torsten Priesemann

 

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Was hat der Terrorist Anis Amri, betrügerische Banker und ein Baufinanzierungsantrag gemeinsam?

Von Andreas Wenzel

In der Süddeutschen Zeitung vom 21./22. Januar finden sich zwei bemerkenswerte Artikel. Beim ersten geht es um ein Computerprogramm, das Behörden frühzeitig vor Terroristen warnt. Der zweite findet sich im Wirtschaftsteil, trägt den Titel "Der flüstert doch am Telefon!" und beschreibt eine Software, die kriminelle Banker und Börsenhändler entlarven soll. Gemeinsam ist beiden Artikeln, dass in der Analyse nicht mehr der Mensch die Hauptrolle spielt, sondern ein Algorithmus. (Die Links zu den Artikeln gibt es am Ende des Textes.)

Es klingt wie eine Mischung aus George Orwell und Minority Report: Aus Tausenden Verhaltensdaten versucht eine Software Wahrscheinlichkeiten zu errechnen, Muster zu erkennen, Schlüsse zu ziehen. Beim Börsenhändler können das z.B. sein die Stimmlage beim Telefonieren, die Frequenz von Kantinenbesuchen und die Zahl der Toilettengänge. Beim Terroristen militärische Erfahrung, der soziale Status, das Surfverhalten im Internet und anderes. Das Ziel ist eine Antwort auf die Frage: Wo sitzen die Gefährder?

Damit sind wir bei der privaten Baufinanzierung. Hier haben Algorithmen, auch Scoring genannt, schon längst Einzug gehalten. Denn auch Banken wollen ihre "Gefährder" kennen, also die Kunden, die ihre Kredite nicht zurückzahlen werden. Und dies möglichst vor der Kreditvergabe, damit der Kredit gar nicht erst genehmigt wird. Die relevanten Parameter sind natürlich andere: Alter, Beruf, Verdienst, Zahlungsverhalten.

Im bankinternen Scoring werden diese Merkmale mit Punkten bewertet, gewichtet und zu einem einzelnen Score Wert verdichtet. Ist dieser ausreichend hoch, wird der Kredit genehmigt. Das bedeutet, dass ein Kunde, der mit seinen Einzelmerkmalen eigentlich alle Anforderungen an eine Baufinanzierung erfüllt, durch die Kombination der Merkmale eine Ablehnung erfährt.

Beispiel gefällig? Eine Bank möchte nur Kunden im Alter zwischen 18 und 55. Sie finanziert Arbeiter, Angestellte und Selbständige, die nach Finanzierung eine positive Haushaltsrechnung haben. Scoring bedeutet, dass nicht jeder einen Kredit bekommt, der diese Voraussetzungen erfüllt, sondern nur die Kunden, mit - aus Banksicht - günstigen Merkmalkombinationen. Der 55jährige Selbständige mit positivem, aber knappem Haushaltsüberschuss hat dabei eine höhere Ablehnungswahrscheinlichkeit als der 35jährige Angestellte mit höherem Überschuss.

In der Baufinanzierungspraxis geht es nicht nur um ein paar Parameter, sondern oft um hunderte. Es gibt kaum noch Banken, die auf ein ausgefeiltes Scoring verzichten.
Aus Bankensicht überwiegen die Vorteile: Die Kreditentscheidung wird standardisiert, beschleunigt und dadurch kostengünstiger. Der Nachteil aus Kundensicht: Viele Banken sind gar nicht mehr bereit, sich individuell mit einem Kunden und seinem Vorhaben auseinanderzusetzen.

Hinzu kommt, dass die Entlassungswelle der letzten Jahre die Bereitschaft der Kreditentscheider stark gehemmt hat, von Vorgaben in begründeten Einzelfällen auch mal abzuweichen. Es zählt also nur noch das 08/15-Vorhaben ohne größere Besonderheiten, das vom Computer gut erfasst und einfach analysiert werden kann.

Darüber zu lamentieren ist müßig. Wichtiger ist es, die Bankenprozesse zu akzeptieren, zu verstehen und sein eigenes Vorhaben entsprechend anzupassen, wenn es Aussicht auf Erfolg haben soll. Dabei kann Ihnen ein Finanzierungsfachmann mit seiner Erfahrung helfen.

Sprechen Sie unsere Experten an!

Links
www.sueddeutsche.de/politik/innere-sicherheit-wie-ein-computerprogramm-attentaeter-aufspueren-will-1.3342201
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schurken-erkennungssoftware-der-fluestert-doch-am-telefon-1.3341601

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Thomas Krosse und Christoph Geiler

 

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Was wissen Sie über die Vergütung in der Finanzbranche?

Die verschiedenen Vergütungssysteme der Finanzberater

Um unsere Beratungsqualität für Sie immer weiter zu verbessern, beschäftigen wir uns stets mit den aktuellen Entwicklungen der Finanzbranche. Ein heißes Thema derzeit:

Die verschiedenen Vergütungssysteme
Hier stehen sich die Provisionsberatung und die Honorarberatung gegenüber. Die Fronten zwischen Beratern, die die verschiedenen Vergütungssysteme nutzen sind verhärtet. Was in den Diskussionen meistens vergessen wird: Sie als Verbraucher.

Das wollen wir ändern und fragen Sie heute:
Was wissen Sie über die Vergütung in der Finanzbranche? Wünschen Sie sich mehr Transparenz oder fühlen Sie sich bereits gut informiert?
Bitte nehmen Sie an unserer Umfrage Teil. Mit nur wenigen Minuten Zeiteinsatz können Sie uns so helfen, Sie besser zu verstehen und unsere Beratungsqualität für Sie weiter zu verbessern.

Hier geht’s zur Umfrage
www.umfrageonline.com/s/E09

Thomas Krosse und Christoph Geiler

 

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