Wem vertrauen Sie?

Wem vertrauen Sie?

Vergleichsportale und Finanzberater sind ebenbürtig

Wenn es um Finanzentscheidungen geht, hören die Deutschen vor allem auf ihren Bekanntenkreis. Finanzberater und Vergleichsportale genießen dagegen weniger Vertrauen.

Bei Finanzfragen vertraut fast die Hälfte der deutschen Bundesbürger insbesondere Verbraucherorganisationen (48 Prozent), gefolgt von Ratschlägen aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis (40 Prozent). Lediglich 30 Prozent der internetnutzenden Verbraucher vertrauen, auf der Suche nach dem passenden Finanz- und Versicherungsprodukt, ihrem Versicherungsvermittler oder Bankberater voll und ganz. Einen ähnlich hohen Vertrauenswert unter den Nutzern erreichen spezifische Vergleichsportale (27 Prozent) sowie Meinungs- und Bewertungsportale (26 Prozent).


Dagegen genießen andere Internet-Informationspunkte zu Finanzthemen wie beispielsweise Blogs, soziale Netzwerke, Videofilme/Podcasts oder Werbung deutlich geringere Vertrauenswerte.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Prime-Time Internet“ des Marktforschungsinstituts YouGov, die den Einfluss des Internets auf das Entscheidungsverhalten bei Finanzprodukt- und Versicherungsabschlüssen anhand psychologischer Labortests genauer untersuchte.

Weiterhin zeigt die Untersuchung, dass gerade die jüngeren Finanzkunden unter 30 Jahren das Internet bei ihren Entscheidungen seltener nutzen, als ältere Kunden. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die selbständige Suche im Internet bevorzugt von Menschen mit höherer Finanzkompetenz betrieben wird. So wird das Internet in den meisten Fällen zwar als erste Orientierung genutzt, der durchschnittliche Kunde fühlt sich jedoch angesichts der Vielzahl und Komplexität der Informationen schnell überfordert. Die eher kurze Suche im Netz dient also der Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch.
„Die Analyse zeigt, dass das Internet keine abgelegene Insel im Finanzvertrieb ist, sondern eng mit der realen Offline-Welt verzahnt ist. Gerade die Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis erhalten in diesem neuen Informationsverhalten der Neukunden eine größere Bedeutung als bisher“, kommentiert Dr. Oliver Gaedeke, YouGov-Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsmarktforschung das Ergebnis.
Das Informationsangebot über Finanz- und Versicherungsprodukte im Internet baut demnach kein finales Vertrauen für einen Abschluss auf. Eine endgültige Absicherung  erfolgt häufig über eine persönliche Beratung oder Empfehlungen von Vertrauten aus dem persönlichen Umfeld.

Quelle: http://www.procontra-online.de

Anmerkung: Fragen Sie mal Ihren Bekannten ob er für diesen Ratschlag auch haftet? Was passiert wenn die Empfehlung Sie falsch und zu Ihrem finanziellen Nachteil berät? Deshalb prüfen Sie jeden Ratschlag sowie jede Empfehlung doppelt. Nutzen Sie dabei das Internet und kommen dann zu einem Finanz- und Versicherungsmakler der MDF-Gruppe (Mitteldeutschen Finanz Gruppe).

 

 

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