Gesetzliche KV: Kassen drohen nun mit Pfändung
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Gesetzliche Krankenversicherung: Kassen drohen nun mit Pfändung Nun kann es für säumige Zahler ungemütlich werden. Die erhobenen Zusatzbeiträge wurden bisher von einigen Mitgliedern beharrlich nicht gezahlt oder ignoriert. Doch nun werden die Kassen aktiv. Die „Bild“ – Zeitung berichtete, dass die DAK, die City BKK und weitere Kassen das Hauptzollamt damit beauftragt hätten, bei den säumigen Zahlern die rückständigen Beiträge einzutreiben und gegebenenfalls Gehalts- und Kontopfändungen vorzunehmen. Denn im Gegensatz zum Zivilrecht ist hier kein gerichtlicher Klageweg einzuhalten, sondern hier gilt das Verwaltungsvollstreckungsgesetz (VwVG) i.V.m. § 66 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch (SGB X). Zusätzlich zu den Beiträgen kommen noch Säumniszuschläge von mindestens 30 EUR hinzu. Wer also in der Vergangenheit gebummelt hat, sollte schleunigst aktiv werden und sich an seine Kasse wenden. Für die Zukunft gilt unser Rat, sich nach einer Kasse umzuschauen, die im Moment und in nächster Zeit keine Zusatzbeiträge verlangt. Das sind Kassen mit guter Versichertenstruktur und schlankem Verwaltungsapparat. Aktuell gibt es rund 160 gesetzliche Krankenkassen, die sich kaum unterscheiden. Dies denken viele, doch zahlreiche Extraleistungen, Wahlsysteme und Zusatzbeiträge sind wichtige Argumente, die für einen Vergleich sprechen. Einen kleinen aufschiebenden Trost gibt es noch: Das Hauptzollamt wird sicher kurzfristig hoffnungslos überlastet sein. |
Newsletter April 2011 - Gesetzliche KV: Kassen drohen nun mit Pfändung
Haben Sie Ihre Zusatzbeiträge schon bezahlt oder stand der Zoll schon vor der Tür?





