Schäden durch Schmelzwasser - da hilft eine Elementarversicherung
Nach dem Ende der weißen Pracht plätschert jetzt vielerorts das Tauwasser. Für Schäden, die durch die Wassermassen angerichtet werden, haftet allerdings weder die Hausrat- noch die Wohngebäudeversicherung. Wenn sich das Wasser den Weg bis in den Keller oder die Wohnung bahnt, hilft nur eine Zusatzversicherung gegen Elementarschäden. Sie wird angesichts des Klimawandels immer wichtiger. Ohne den Zusatz Elementarschäden bleiben Hausbesitzer und Mieter in den meisten Fällen auf den Kosten sitzen, sollte das Schmelzwasser nicht in die Abflussrohre fließen, sondern direkt ins Gebäude eindringen. Jetzt noch schnell eine solche Police abzuschließen oder den bestehenden Vertrag aufzustocken, würde wenig bringen. Die Wartezeit, ehe ein Schaden reguliert wird, beträgt mindestens zwei Wochen. Basiert der Wassereinbruch auf einem bekannten Mangel oder weil der Bauträger gepfuscht hat, kann der Verantwortliche zur Kasse gebeten werden. Sinn macht eine Elementarschadenversicherung, die bislang nur ca. 25 Prozent der Haushalte haben, insbesondere als Zusatz zur Gebäudeversicherung. Ob sie sich auch im Rahmen der Hausratversicherung lohnt, hängt davon ab, wo Wasser eindringen könnte und welche Schäden zu befürchten sind. Da in der Regel der Keller betroffen ist, wo nur selten Wertgegenstände zu finden sind, sollte genau gerechnet oder ein wenig umgepackt werden. Die Experten der MDF - Gruppe raten Verbrauchern dazu, sich rechtzeitig Gedanken zum Versicherungsschutz zu machen. Den Versicherungsordner erst im Schadensfall zur Hand zu nehmen und zu prüfen, ob man ausreichend abgesichert ist, sorgt meist für böse Überraschungen. |
Newsletter Februar 2011 - Schäden durch Schmelzwasser - da hilft eine Elementarversicherung






