Pflege – das unterschätzt hohe Risiko
Jüngst wurden wir von unserem Maklerkollegen J. Berger an einem persönlichen Beispiel über das Risiko Pflegefall in der Familie informiert. Welche Kosten sind zu tragen, wer kommt dafür auf, was passiert bei Demenz und viele weitere Fragen wurden diskutiert. Fazit dieser Veranstaltung war, über das Risiko Pflegefall gilt es zu informieren! Ob und welche Entscheidung der Kunde am Ende fällt, liegt alleine bei Ihm. Ein Informationsgespräch mit Ihrem Makler ist anzuraten, wenn das Thema Pflege bei Ihnen oder bei Ihren Eltern in Zukunft eine Rolle spielen kann. Lediglich zehn Prozent der privaten Versicherungsnehmer erachten eine private Pflegezusatzversicherung aktuell als sehr wichtig. Dieses fehlende Risiko- und Kostenbewusstsein für den Pflegefall schlägt sich in der geringen Verbreitung von nur acht Prozent in der Bevölkerung nieder. Die ablehnende Haltung der Menschen basiert oftmals auf einem Unbehagen gegenüber dem Thema Pflegebedürftigkeit. Das Eintreten eines Pflegefalls im sozialen Umfeld bedeutet oftmals das Ende dieser Verweigerungshaltung und markiert den Beginn einer sachlichen Auseinandersetzung mit Absicherungsmöglichkeiten und Produkten. Die Verweigerungshaltung vieler privater Versicherungsnehmer ist kurzsichtig und könnte folgenschwer sein. Derzeit sind rund 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig und Schätzungen gehen davon aus, dass sich diese Zahl der Pflegefälle bis 2050 auf 4,7 Millionen nahezu verdoppeln wird. Der schon jetzt knappe Zuschuss für Pflegebedürftige aus der gesetzlichen Absicherung muss in den nächsten Jahrzehnten noch weiter zusammengestrichen werden." Den Befragten ist dies Problematik nicht gänzlich unbewusst: Doch obwohl die Deutschen der Absicherung durch die gesetzliche Pflegeversicherung insgesamt nur geringes Vertrauen schenken, fällt der derzeitige Informationsstand über Absicherungsmöglichkeiten im Pflegefall bislang gering aus. Erst wenn ein Pflegefall im persönlichen Umfeld unmittelbar erlebt wird, beginnt das Nachdenken über den möglichen eigenen Absicherungsbedarf. „Der natürliche Instinkt, Altersgebrechen und den Pflegefall zu verdrängen, verhindert vielerorts das notwendige Handeln der eigenen Absicherung. Ihr Makler |
Newsletter Juni 2011 - Pflege – das unterschätzte hohe Risiko






