Finanzvergleichsseiten beliebt und einflussreich

Finanzvergleichsseiten erfreuen sich nahezu ungebremster Beliebtheit. Rund 17,5 Millionen Bundesbürger haben schon einmal auf sie zurückgegriffen, ca. 1,4 Millionen (2,3%) allein in den vergangenen drei Monaten. Und der Einfluss auf die Anbieter und Produktauswahl steigt an.

Dies zeigt die aktuelle Marktstudie „ComparisonCheck Finanzen 2011" des Markt- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Für die Studie wurden über 1000 volljährige Bundesbürger, die in den vergangenen drei Monaten mindestens eine Finanzvergleichsseite genutzt haben, im Juni 2011 befragt.

Demnach haben 81 Prozent der Finanzvergleichsseitennutzer der vergangenen drei Monate diese mehr als einmal besucht. 52 Prozent griffen dabei auf Dienste von mindestens drei unterschiedlichen Seiten zurück. Am häufigsten wird auf den Vergleichsseiten nach Tagesgeld-Angeboten, Kfz-Versicherungen, Girokonten und Krediten beziehungsweise Darlehen gesucht.

„Vor allem für vermeintliche Commodity-Produkte, die einfach und vergleichbar erscheinen, greifen Kunden auf Vergleichsrechner zurück. Ein hochwertiges Beratungsangebot für auf den zweiten Blick komplexe Produkte darf dann aber nicht fehlen", interpretiert Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand der YouGovPsychonomics AG, die weiteren Studienergebnisse. Denn gut ein Drittel der Nutzer wünscht sich eine weiterführende Beratung durch die Vergleichsseiten.

Einfluss der Vergleichsseiten auf Produkt- und Anbieterwahl nimmt zu!
Über zwei Drittel der Nutzer von Vergleichsrechnern haben ein bestimmtes Produkt und zum Teil auch einen bestimmten Anbieter im Kopf, wenn sie ihre Suche starten. Bei diesen gezielten Suchanfragen ändert über ein Drittel der Konsumenten ihre Vorauswahl aufgrund der Informationen aus den Vergleichsrechnern (vier Prozentpunkte mehr als in 2010). Dieser zunehmende Einfluss schlägt sich auch in der gestiegenen Bereitschaft für alle untersuchten Finanzprodukte nieder, auf den Vergleichsseiten selbst auch den Abschluss zu tätigen. Sie liegt im Schnitt bei rund 15 Prozent der Nutzer.

Quelle: www.my-experten.de

Doch wo liegen Vor- und Nachteile für den Verbraucher?

Vorteil:
- Schneller Überblick zu Prämien
- Viele Gesellschaften auf einmal im Vergleich
- Kosten optimieren / Geld sparen
- Einfach und schnell Antrag abschließen

Nachteil:
- Selten sind alle Gesellschaften vertreten
- Wichtige Leistungen werden übersehen oder nicht verstanden
- Einzigartige Deckungskonzepte von Maklern sind überhaupt nicht hinterlegt
- Nervende Werbung durch Portale und Anbieter / Daten können weiter gegeben werden
- Keine Beratung!!!
- Alleingelassen im Schadenfall
- Unternehmen werden nicht geprüft, Beispiel insolvenzfall in der KFZ Versicherung oder Teldafax

Fazit: Natürlich kann der Kunde selber seine Meinung bilden und auch entsprechende Verträge bei guten Vergleichsportalen abschließen. Er wird jedoch nie die umfassende Beratung, wie von einem Makler erhalten und auch im Schadenfall muss er sich alleine mit den Gesellschaften auseinandersetzen. Als Grundlage für ein Erstgespräch mit einem Finanz- und Versicherungsmakler oder zur Überprüfung bieten die Tests eine gute Voraussetzung. Alles andere muss der Verbraucher jedoch selbst entscheiden.

PS: Finanz- und Versicherungsmakler arbeiten auch mit Vergleichstest und diese sollten sogar besser sein, als die für den Verbraucher. Die Makler der MDF-Gruppe vergleichen nicht nur Prämien sondern auch Bedingungen und spätestens da, benötigt man als Laie ausführliche Erklärung. Ansonsten besteht die Gefahr von Deckungslücken, hohem Zeitaufwand und Ärger. In der gewonnen Zeit sollten Sie dann lieber Ihre Freizeit genießen oder Geld verdienen. Dies bringt einen höheren Mehrwert für jeden. Die Makler der MDF-Gruppe (Mitteldeutschen Finanz Gruppe) hilf Ihnen bei Ihren Vergleichen und bietet Ihnen nicht nur eine Kostenersparnis.

 

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