Vertrauen Sie dem richtigen Ansprechpartner (Teil 5f)


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Weitere geläufige Marktteilnehmer

  • Der Kunde / Mandant / Interessent
  • Banken
  • Vermögensberater
  • Vergleichsportale im Internet
  • Vertriebsorganisationen (gebundene Mehrfachagenten)
  • Verbraucherschutz

In dem letzten Teil unserer Serie beschäftigen wir uns mit dem Verbraucherschutz.

Der Verbraucher erwirbt mit einer Versicherung ein unsichtbares Gut. Man kann „Sicherheit“ weder anfassen, schmecken noch hören. Das Gut Versicherung ist mit den sieben Sinnen schlicht nicht wahrnehmbar. Ähnlich verhält es sich mit den meisten Anlageprodukten. Der Wert einer Versicherung zeigt sich erst im Schadensfall. Ob sich ein Anlageprodukt „rentiert“ hat, erfährt man ebenfalls erst, wenn es an die Auszahlung geht.

So handelt es sich in beiden Fällen um im tiefen Maße erklärungsbedürftige Produkte. Das erklärt auch die herausragende Bedeutung des Verbraucherschutzes in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Den Verbraucherschutz möchte ich an dieser Stelle in zwei Teile gliedern.
Zum einen setzt der Gesetzgeber Rahmenbedingungen, um den Verbraucher vor Missbrauch zu schützen. An dieser Stelle sei stellvertretend die Versicherungsvermittler-Richtlinie genannt, welche am 22.05.2007 in Kraft getreten ist. Seitdem ist die Vermittlung von Versicherungsverträgen grundsätzlich ein erlaubnispflichtiges Gewerbe (Sachkundeprüfung vor der IHK und weitere). Zum anderen wird der Verbraucherschutz „physisch“ organisiert, durch die öffentlich finanzierten Verbraucherzentralen, spezielle Verbraucherorganisationen (z.B. den Deutschen Versicherungsschutzverband) und durch die Stiftung Warentest.

Auf die Verbraucherzentralen möchte ich nun näher eingehen.

Aufgaben der Verbrauchzentralen sind die Lobbyarbeit, Hilfe bei der Rechtsdurchsetzung, die Förderung der Verbraucherberatung und Verbraucherinformation, sowie die Verbraucherbildung. Wichtig für Sie ist, dass die Verbrauchzentralen einen Anlaufpunkt für Sie darstellen können, wenn Sie sich unsicher sind, was Sie von einem angebotenen Produkt im Speziellen oder von der Qualität einer Beratung im Allgemeinen halten sollen. Da die Verbraucherzentralen aus Steuermitteln finanziert werden, sollten Sie einen unabhängigen Rat erwarten dürfen.

Des Weiteren können Ihnen Verbraucherzentralen beispielsweise ersten Aufschluss darüber geben, ob es sich lohnt, gegen eine eventuelle Falschberatung (oder die Entscheidung eines Versicherers) gerichtliche Schritte einzuleiten.

Wie überall im Leben, gibt es auch hier Dinge, die sie bedenken sollten.

Sie können zwar mit einem unabhängigen Rat rechnen, dies heißt jedoch nicht gleichzeitig, dass es sich auch um einen fachkundigen Rat handelt. Auch hier gilt es in Erfahrung zu bringen, was denjenigen der vor Ihnen sitzt, dazu befähigt Ihnen Ratschläge zu geben.
Auch eine umfassende Beratung sollten Sie nicht erwarten. Dies ist schlicht nicht die Aufgabe der Verbrauchzentralen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Verbraucherzentralen ein guter Anlaufpunkt sein können, wenn Sie Hilfestellung bei konkreten Fragen suchen und sonst keinen Ansprechpartner dafür haben, dem Sie vertrauen.
Es gilt wie immer kritisch zu hinterfragen.

Ihr Versicherungsmakler
Christoph Geiler

 

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